Keine Milchprodukte- Was nun?

Zur Zeit muss ich für 10 Tage morgens, mittags und abends nach dem Essen Antibiotika nehmen. Diese darf ich aber nicht mit Milchprodukten einnehmen.

Das ist ein riesiges Problem für mich!

Ich liebe Quark, Joghurt, Buttermilch, Frischkäse, Feta, Mozzarella und einen Kaffee mit Milch.

Gerade das Frühstück gestaltet sich für mich schwierig.
Normalerweise sieht mein Frühstück so aus: Wasser, Quark mit Joghurt und Beeren, Kaffee mit Milch. Das esse ich für meine Leben gern!

Jetzt schaue ich mich nach Alternativen um:

Gestern morgen habe ich Dinkelbrot mit Tomatenmark und Ei gegessen.
Heute habe ich Dinkelbrot mit Erdbeersalat gegessen. Dazu habe ich ich Erdbeeren klein geschnitten, mit Pfeffer und Balsamicocreme gewürzt.
Einen Pfannkuchen (Ei, Dinkelmehl und Wasser) wird es in den nächsten Tagen auch mal geben.

Ich freue mich über Ideen für ein Frühstück ohne Milchprodukte!

Sport – ein unausweichliches Übel?

Es gibt Menschen, die sind von Kindesbeinen an gerne sportlich aktiv.

Dazu gehöre ich nicht!
Ich bin als Kind gerne geschwommen und getaucht. Die ein oder andere Sportart habe ich auch als Kind ausprobiert, aber wirklich Spaß hat es mir nicht gemacht. Oft hatte es einen beschämenden Beigeschmack. Die anderen waren einfach sportlicher.

Als ich mich im Teenageralter dann mit dem Thema Abnehmen beschäftigt habe, stieß ich auch auf das Thema sportliche Betätigung. Mein Vater hatte ein Fahrradergometer, das er nicht nutzte. Ich strampelte drei Monate jeden Tag eine Stunde bis ich mein Wunschgewicht erreicht hatte. Dann nutze ich es auch nicht mehr, obwohl es mir Freude gemacht hatte.

Ein paar Jahre später meldete ich mich im Fitnessstudio an. Krafttraining und Spinning machte mir großen Spaß.

 

Mittlerweile nutze ich das Mini-Trampolin, mache Pilates sowie Nordic Walking und ich gehe gerne spazieren.

Für mich ist Sport nun unausweichlich. Es ist aber kein Übel, sondern eine Freude. Meiner Meinung nach ist es beim Abnehmen sehr förderlich, weil man seinen Körper spürt. Man bekommt ein ganz anderes Körpergefühl. Oft habe ich nach dem Sport das Gefühl, gestreckt und größer zu sein.
Für mich ist Sport der beste Stressabbau. Mein Kopf ist nach dem Sport wieder frei und ich fühle mich glücklich.

Abnehmen und gesellig sein ?!

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Im Alltag klappt es mit der Ernährungsumstellung ganz gut. Doch dann ist man eingeladen oder verabredet sich zum geselligen Beisammen sein.
Was nun?
Da gibt es natürlich mehrere Strategien:

  • Ein Mal ist kein Mal!
  • Ich übe Verzicht!
  • Clever kombinieren und Varianten schaffen!

Ich entscheide mich nicht generell für eine Strategie, sondern wähle situationsabhängig.

Spiele- oder Videoabend mit Freunden
Zu Chips und Salzstangen stelle ich Nüsse sowie kleingeschnittenes Gemüse und Kräuterquark. Dabei greifen meine Freunde auch sehr gerne zum Gemüse.

Kino
Wenn meine Freunde sich im Kino Popcorn und Eis kaufen, verzichte ich. Denn hungrig bin ich im Kino wirklich nie! Falls mich dann doch die Lust auf Popcorn packt. Esse ich eine Hand voll Popcorn.

Kaffeetrinken
Wenn ich zum Kaffeetrinken im Cafe verabredet bin, trinke ich meist wirklich nur den Kaffee.
Bei Einladungen zu Kaffee und Kuchen wähle ich Obstkuchen mit Hefeteigboden oder Käsekuchen. Falls keine Auswahl da ist, genieße ich das angebotene Stück Kuchen.
Lade ich selbst ein, backe ich entweder Obst-Hefe-Kuchen oder wandle Rezepte um. Statt Weizenmehl nehme ich Dinkelmehl, statt Zucker Agavendicksaft oder Rohrohrzucker, statt Margarine Butter.

Eisdiele
Die Eisdiele besuche ich im Sommer ab und zu. Nämlich dann, wenn ich Hunger auf Eis habe. Dort suche ich mir einen Eisbecher mit viel Obst und Joghurt aus und bestelle die Sahne und die Eiswaffel ab.

Geburtstage
Bei Geburtstagseinladungen, bei denen Essen in Buffetform dargeboten wird, wähle ich bewusst: viel Salat (ohne Mayonnaise), mageres Fleisch, dunkles Brot, Obstsalat statt Pudding.
Gibt es ein Gericht genieße ich es, auch wenn es nicht ganz meinen Ernährungsprinzipien entspricht und sehe es als Ausnahme.

Grillen
Beim Grillen esse ich viel Salat, Geflügel, Geflügelwürstchen, Kartoffeln mit Quark, Gemüsepäckchen (z.B. Tomate-Feta-Olive).

Essen gehen
Deutsche Küche
Bei der deutschen Küche esse ich oft einen Salat mit Putenbruststreifen oder mageres Fleisch vom Grill mit Salat.

Italienische Küche
Im italienischen Restaurant bestelle ich Antipasti und esse mich daran satt. Gemüse in Olivenöl- lecker und gesund! Dazu Schinken und Käse, aber nur wenig Brot.

Griechische Küche
Hier wähle ich Gyros, Zaziki und Bauernsalat. Die Kartoffeln bestelle ich ab.

Chinesische Küche
Die chinesische Küche bietet eine große Vielfalt für mich. Hier meide ich Frittiertes und süß-saure Soßen.

Amerikanische Küche
Letztens war ich das erste Mal in einem American Diner. Im voraus hatte ich die Speisekarte im Internet studiert und mich für ein gegrilltes Putensteak mit Salat entschieden. Aber an diesem Abend gab es dort nur Büffet. Von Hamburgern zum selber bauen über Chicken Nuggets, Pommes und Wraps gab es alles, was man sich vorstellt, wenn man American Diner hört.
Glücklicherweise gab es auch viele Salatzutaten
und Dressings, aus denen man sich einen Salat zusammenstellen konnte. Zuerst habe ich zwei große Teller voll Salat verspeist. Anschließend aß ich einen Thunfischwrap und zwei Chickennuggets. Als Dessert gab es für mich Obstsalat.

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Wie viel darf’s denn sein?

Vielleicht kennst du das auch?
Man möchte abnehmen und stellt seine Ernährung um. Auf dem Speiseplan stehen jetzt viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Fleisch, Fisch und Milchprodukte.
Nun stellt man sich aber doch die Frage: Esse ich nicht zu viel? Ist es beim Abnehmen überhaupt erlaubt, satt zu werden? Darf ich nachnehmen?

Ich esse mittags und abends viel Salat und Gemüse. Davon esse ich bis ich satt bin. Auch bei den Eiweißlieferanten (mageres Fleisch, Fisch und Milchprodukten) verfahre ich so.

Kohlenhydrate, Nüsse und Bitterschokolade esse ich in Maßen. Bei den Kohlenhydraten bevorzuge ich die Vollkornvariante. Ganz konkret bedeutet das: Pro Tag esse ich 1 Hand voll Nüsse und 1-2 Stückchen Bitterschokolade. Morgens zum Quark gibt es 2 Esslöffel Vollkornhaferflocken oder Dinkel gepufft, mittags esse 1 Scheibe Vollkornbrot und abends 2 kleine Kartoffeln, 1/4 Teller voll Vollkornnudeln oder – Reis oder auch Dinkel.

Mir fiel es gerade schwer, die Mengenangabe zu Nudeln, Reis und Dinkel zu machen. Ich habe es mir nämlich abgewöhnt, ständig meine Lebensmittel abzumessen und abzuwiegen. So bleibt für mich der Genuss auf der Strecke.
Auch beim Öl gehe ich nach Augenmaß vor statt abzumessen. Zum Anbraten benutze ich Rapsöl und für Salatdressings verwende ich Walnussöl.

Ich höre mittlerweile darauf, was mein Körper möchte. Habe ich nach dem Abendessen noch Appetit auf einen Joghurt, ein Glas Buttermilch, Schokolade,…. gönne ich das meinem Körper.

Kann ich mir gesundes Essen überhaupt leisten?

Allgemein sind Lebensmittel günstiger geworden. Das traditionelle Sonntagsessen gibt es kaum noch. Den Braten können sich doch die meisten von uns auch an jedem anderen Tag leisten.

Dennoch wundere ich mich oft, wie der Einkauf mein Portmonee erleichtert. Beim letzten Einkauf fiel mir auf, dass weniger Heringsfilets in der Packung waren als beim Mal davor. Der Preis blieb gleich.

Um meinen Körper mit Nährstoffen zu versorgen bin ich schon bereit, Geld zu investieren, aber eben auch nicht zu viel.

Wenn ich einkaufe, achte ich auf naturnahe Lebensmittel. Ich möchte nach Möglichkeit Produkte ohne Zusatzstoffe kaufen.
Daher halte ich nach Lebensmitteln mit dem Bio-Siegel Ausschau. Lebensmittel, die dieses Siegel tragen dürfen, wurden weder mit Gentechnik noch unter Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel angebaut. Es wird auf artgerechte Tierhaltung und Schutz der Ressourcen geachtet.

Glücklicherweise haben die Discounter nun auch Bio-Lebensmittel. Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse, Vollkorn- Nudeln und Reis und Milchprodukte kaufe ich bei Aldi, Netto oder Norma. Auch den Fisch kaufe ich bei dort. Ich bin kein großer Fischfan, dennoch möchte ich auf die wertvollen Omega-3- Fettsäuren nicht verzichten. Ich esse Matjes, Thunfisch, Forellenfilets und Lachs. Bei den Discountern finde ich immer wieder Wildlachs (statt gezüchtet) und Fische, die das Siegel nachhaltige Fischerei tragen.
Von Zeit zu Zeit gibt es bei Aldi und co Aktionen, so dass ich dort Dinkelmehl gekauft habe.

Körner und Flocken wie zum Beispiel Haferflocken, Dinkel gepufft oder Agavendicksaft kaufe ich bei DM oder Rossmann.

Brot kaufe ich mittlerweile bei der Bäckerei Schüren. Die Qualität hat mich überzeugt. Diese Bäckerei hat drei Produktlinien: klassich, Bio-Klassik, Bio-Vollwert. Durch farbliche Kennzeichnung der Preisschilder erkennt man sofort, zu welcher Produktlinie das jeweilige Produkt gehört. Ich kaufe Backwaren der Bio-Vollwert-Linie, weil hier naturbelassene Zutaten verwendet werden. Zum Beispiel Butter statt Margarine. Wer weiterlesen möchte: Bäckerei Schüren.

Nachdem ich einen Bericht über die Aufzucht von Tieren, deren Fleisch zu günstigen Discounterpreisen verkauft wird, gesehen habe, kaufe ich Fleisch nur noch in der Metzgerei. Geschmacklich finde ich lohnt es sich auch!

6. Mai: Internationaler Anti-Diät-Tag

Diät bedeutet ursprünglich Lebensweise. Eine Diät in diesem Sinne meint wohl eher eine langfristige Ernährungsumstellung, die in den ganz normalen Alltag passt.

Heute ist der Internationale Anti-Diät-Tag. Hier wird nicht gegen eine Diät im ursprünglichen Sinne protestiert, sondern gegen den ungesunden Abnehmwahn.
1992 rief die Autorin Mary Evans Young diesen Tag ins Leben.
Dieser Tag hat die Ziele, die natürliche körperliche Vielfalt zu feiern, ein positives Körpergefühl und Selbstbewusstsein zu stärken, eine Empfehlung für gesundes, genussvolles Essen ohne Verbote auszusprechen sowie auf die Gefahren von Radikaldiäten und Essstörungen hinzuweisen.
Nachzulesen bei
http://www.eskimo.com/~largesse/INDD/goals.html , allerdings in englischer Sprache.

An diesem setzen viele Frauen ein Zeichen, in dem sie sich von Kleidern trennen, die ihnen nicht passen, und diese wohltätigen Zwecken spenden. Oder sich von Diätbüchern verabschieden, die nicht hielten, was sie versprachen.

 

Der Anti-Diät-Tag ist eine tolle Erfindung. Umzugsbedingt habe ich allerdings nicht heute Kleider und Diät-Bücher entsorgt, sondern schon vor einem guten halben Jahr. Die Kleider habe ich gespendet und die Bücher auf einem Trödelmarkt verkauft. Ich habe festgestellt, dass diese Bücher die absoluten Renner waren.
Daher denke ich auch, dass ein Tag wie dieser in unserer Gesellschaft nötig ist. Viele Menschen hungern, um einem Ideal zu entsprechen. Aber auch diese vermeintlichen Ideale werden oft nicht abgebildet, wie sie in Natura sind. Die Technik macht es möglich „Makel“ zu retuschieren.
Gerade junge Menschen hungern, um akzeptiert und geliebt zu werden. Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass abnehmen auch anders geht. Es braucht vielleicht länger, um das Wunschgewicht zu erreichen, aber dem Körper geht es dann auch besser.
Wenn ich an meine eigene Teenagerzeit zurückdenke, sehe ich die ein oder andere Klassenkameradin vor mir, die mit schlechtem Gewissen an einem Apfel knabberte. Dies sollte ihr einziges Lebensmittel des Tages sein. Sie konnte sich nicht konzentrieren, ihr war übel und zum Schluss kaufte sie sich dann eine Tüte Chips.

Aufklärungsarbeit ist wichtig und kann gar nicht früh genug anfangen. Schon Kindern muss man klar machen, dass Lebensmittel gut sind. Das die Menschen ihren Körper nicht schlechter behandeln dürfen als ihr Auto: Wir brauchen zwar kein Benzin, aber genügend und wertvolles Essen, um leben zu können und leistungsfähig zu sein.

Besser essen im Arbeitsalltag – Ist das wirklich machbar?

Wenn ich in der Pause meine Gemüsestreifen und meinen Salat auspacke, höre ich von meinen Kolleginnen öfters: „Das sieht aber gut aus und so gesund! Ich schaffe das morgens nie!“
Ich schaffe das morgens auch nicht. Um halb sechs klingelt mein Wecker und das Haus verlasse ich dann rund vierzig Minuten später. Die Zeit ist zu knapp, um morgens noch mein Essen herzurichten. Noch früher aufstehen möchte ich auch nicht.

Daher bereite ich das Essen abends beim Kochen oder nach dem Abendessen vor.
Die Portion Himbeeren, die ich am nächsten Morgen frühstücken möchte, fülle ich in eine Schüssel.
Ich schäle und schnibbele das Gemüse zum Knabbern. Dann kommt es in eine Frischhaltedose. Ebenso mein Brot. Entweder putze ich etwas mehr Salat, als ich beim Abendessen verspeise, oder ich schneide Tomaten, Gurken, Paprika… auf und auch das kommt in eine Dose. Das Dressing bereite ich auch schon vor und fülle es ebenfalls in eine Dose. All die Dosen parke ich bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank.

Mittlerweile ist das Vorbereiten des Essens Routine geworden und gehört ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Am Anfang fand ich es anstrengend und ein wenig lästig. Motiviert hat mich immer wieder, die Freude beim Essen am nächsten Tag.

Wasser ist wunderbar…

Ich liebe Wasser und das schon immer. Als Kind mochte ich sportliche Betätigung nicht wirklich. Es sei denn, man ließ mich ins Wasser. Dann schwamm und tauchte ich und war nur schwer dazu zu bewegen, dass Wasser wieder zu verlassen.
Sportlich bewege ich mich im Wasser nun leider nicht mehr. Das liegt nicht daran, dass ich Freude daran verloren hätte. Das Gegenteil ist der Fall, denn ich habe auch Wassergymnastik für mich entdeckt. Leider macht mir hier meine Haut einen Strich durch die Rechnung. Sie verträgt sich nicht mit Chlorwasser.

Ein Bad oder eine Dusche finde ich zur Entspannung perfekt. Auch die Badewanne verlasse ich ungern, wenn ich erst einmal drin bin.
Die Dusche spült die Anstrengungen des Tages wieder weg. Das schönste am Sport ist für mich, die Dusche danach.

Ich trinke Wasser nunmehr auch leidenschaftlich gern. Mittlerweile bin ich auf die stille Variante umgestiegen. Da ich mich damit besser fühle.
Nach dem Aufstehen greife ich zuerst zum Wasserglas. So startet der Tag gleich erfrischend für mich. Ich hätte mir früher nicht träumen lassen, dass das Getränk meiner Wahl zum Frühstück Wasser sein würde. Aber ich merke: Es tut mir einfach nur gut. Kaffee gibt es aber auch 🙂 Jedoch würde ich eher auf Kaffee als auf mein Wasser verzichten.
Zur Arbeit nehme ich 1,5 Liter Wasser mit. Wenn ich nicht genügend Wasser trinke, merke ich das. Es fehlt etwas. Das äußert sich in gedrückter Stimmung oder unbändigem Appetit. Der Griff zur Wasserflasche hilft sofort.

Strenge Regeln und Disziplin über alles? Nicht mit mir!

Jahrelang habe ich Lebensmittel in gut oder böse für mich unterteilt. Besonders böse und gefährlich waren – für mich als Naschkatze- Kekse, Schokolade und Eis. Habe ich dann davon eine kleine Menge gegessen, dachte ich mir: “ Jetzt ist es auch egal!“ Und siehe da die halbe Packung war leer.

Meine Ernährungsrichtlinien, die ich bewusst nicht Regeln nenne, sind nun:
Ich esse 3 Mahlzeiten. Zwischendurch knabbere ich Gemüse.
Zum Frühstück gibt es meist Quark, Joghurt, Himbeeren, verfeinert mit Zimt und Agavendicksaft.
Mittags esse ich Salat und eine Scheibe Vollkornbrot. Mal ist es ein bunter Salat (Blattsalat, Tomaten oder Paprika) mit Hühnchen oder Thunfisch oder Lachs, ein anderes Mal esse ich einen Bauernsalat (Gurke, Tomate, Feta) oder auch einen Linsensalat. Das Dressing stelle ich aus Walnussöl, Essig, Salz, Pfeffern und Kräutern her.
Abends gibt es Fleisch oder Fisch, Salat, Gemüse (Spinat, Rosenkohl, Bohnen,….) und eine kleine Portion Kohlenhydrate (2 kleine Kartoffeln, Vollkornnudeln, Vollkornreis oder auch Dinkel).

Es gibt aber auch immer wieder Tage, an denen mir Gemüsesticks für zwischendurch nicht reichen. Vormittags ist es fast immer vollkommen o.k., aber nachmittags wird es hin und wieder schwierig. Dann hadere ich nicht mehr mit mir und meiner Disziplinlosigkeit, sondern genieße kleine Leckerbissen ohne schlechtes Gewissen : ein Stückchen Bitterschokolade, ein paar Nüsse oder auch einen Naturjoghurt. Danach fühle ich mich wieder rundum wohl.

Die ersten warmen Tage des Frühlings, die mich zum Teil eher an Sommer erinnerten, riefen in mir ein unbändiges Verlangen nach Eis hervor. Zuerst ignorierte ich es, dann gab ich nach. Doch das wollte ich nicht jeden Tag. So habe ich mir aus Quark, Joghurt, Früchten oder Kakaopulver ein Eis kreiert. Natürlich schmeckt meine Komposition nicht wie das cremige Eis von der Eisdiele, aber es stillt mein Eisverlangen 🙂

Ein Stolperstein für mich ist das reichhaltige Naschangebot, das meine Kolleginnen für die Allgemeinheit hinstellen. Ich stelle Nüsse dazu 🙂

 

Kann ich abnehmen und mich dabei gut fühlen ?

Auf diese Frage antworte ich mittlerweile mit einem klaren ja!
Nachdem ich mit Punkte zählen erfolgreich 18kg abgenommen hatte, hatte ich keine Lust mehr aufs zählen und protokollieren. Nach einem Jahr zeigte meine Waage dann wieder 5 kg mehr. Augenzwinkernd würde ich es so umschreiben: Stress versuchte ich wieder mit Schokolade und dergleichen abzubauen 🙂
An einem Abend im Dezember 2010 aß ich nach dem Abendessen noch eine gehörig große Menge Pralinen. Danach fühlte ich mich schlecht und wusste: So geht’s nicht weiter. Am selben Abend traf ich eine Bekannte, die mir von ihrer Ernährungsweise berichtete: wenig Kohlenhydrate, viel Eiweiß. Sie gab mir den Tipp, das Glyx-Prinzip zu googeln.
Was ich las klang verständlich, ich bestellte mir ein Buch, aber fing, dank der guten Homepage, direkt an, mich nach den beschriebenen Prinzipien zu ernähren. Obwohl ich schon skeptisch war: Würde ich die Frühstückspause um 10 Uhr ohne Brot, nur mit Gemüsesticks durchhalten? Ohne Magengrummeln, schlechter Laune,… ? Ich hielt es gut aus! Ich fühlte mich doch tatsächlich vitaler, energiereicher.
Das Buch überzeugte mich absolut. Was ich las, leuchtete mir ein. Zur gleichen Zeit erzählte mir mein Freund, dass er gelesen hätte, man sollte sich ernähren wie die Steinzeitmenschen. Unser Essprogramm hätte sich kaum verändert im Gegensatz zu unserer Ernährung. Das stand auch in dem Buch.

Besonders genoss ich das erste gebratene Hähnchenbrustfilet. Von „gutem“ Öl darf man reichlich verwenden. Ich briet mein Huhn also in Rapsöl und freute mich über das Ergebnis: Das Fleisch wurde braun! Herrlich!

Nüsse natur esse ich auch täglich- ein Genuss. Ebenso meine morgendliche Quark-Joghurt- Speise (nicht fettreduziert) mit Himbeeren. Für mich ein weiterer Genuss, der mir gut tut.

Stress merke ich, ist ein wichtiger Faktor. In den Ferien purzeln die Pfunde. In der anderen Zeit geht es langsamer voran.
Ich besaß schon längere Zeit ein Mini-Trampolin, das ich nach der Lektüre des Buches wieder aus dem Keller holte. Jeden Tag hüpfe, gehe, schwinge ich nun für 30 Minuten auf dem Trampolin. Das entspannt mich.
Was mir auch hilft: Lächeln. Lächeln ist nicht nur eine Zeichen für Glück, Fröhlichkeit, sondern anders herum funktioniert’s auch. Das habe ich in anderen Büchern gelesen, konnte auch das nicht glauben, aber es wirkt.

Bis jetzt kann ich sagen: Das Gewicht schwindet! Ich fühle mich gut und kann Essen wieder genießen statt es in die Kategorien gut und böse einzuteilen! Meiner sehr trockenen, neurodermitsichen Haut geht’s viel besser. Erkältungen haben mich auch nicht heimgesucht.

P.S. Ich freue mich über Kommentare!