Ein Wochenende in München

Von Donnerstag bis Sonntag habe ich eine Freundin in München besucht.Der Herbst hat sich auch an diesem Wochenende wieder von seiner schönsten Seite gezeigt.
So waren wir viel an der frischen Luft. Mein Schrittzähler hatte ordentlich Arbeit.
München hat ja auch einiges zu bieten.Die Stadt ist für mich immer nur ein netter Nebeneffekt. Ich fahre hin, um meine Freundin zu sehen. Es war wie immer sehr lustig und entspannt.
Besuche bei Freunden können anstrengend sein. Dieser Besuch war das komplette Gegenteil. Das ist bei unseren gegenseitigen Besuchen zum Glück immer so.
Neben viel Bewegung haben wir auch gesund gegessen. Auch in Essensfragen liegen wir auf einer Wellenlänge. Zum Frühstück gab es Obst, Müsli, Joghurt oder Brötchen, Frischkäse, Honig, Käse. Mittags waren wir unterwegs und haben uns meist eine Brezel gekauft. Abends haben wir dann gemeinsam gekocht mit viel Gemüse und natürlich gab es dazu einen großen Salat.
Wir haben sehr viel Tee getrunken und auch schon warmen Apfelsaft mit weihnachtlichen Gewürzen.

Esse ich bewusst?

Bewusstes Essen gehört für mich zu einer gesunden Lebensweise dazu. Ganz gleich, ob man abnehmenmöchte oder nicht.

Dabei halte ich die Fragen „Was esse ich?“ und „Wie esse ich?“ für bedeutsam.
Zum Thema „Was esse ich?“ habe ich schon einige Male gepostet. Lest hier , da oder auch dort.Wie esse ich?
Hier geht es mir nicht um Tischmanieren, sondern wirklich um die Frage „Esse ich bewusst?“Läuft der Fernseher nebenbei, wenn ich esse? Oder lese ich beim Essen?
Nehme ich mir Zeit zum Essen und zum Kauen? Oder bin ich gehetzt?
Habe ich schon die nächste Gabel voll Essen am Mund, obwohl ich noch kaue?(Eigentlich gehört die Frage „Habe ich Hunger oder Appetit?“ auch hier hin. Bei dem ein oder anderen Post habe ich sie aber schon einfließen lassen.)

Diese Frage klingen vielleicht überflüssig, aber sind sie es wirklich?
Ich habe bewusst darauf geachtet nur zu essen und nichts nebenbei zu machen, die Gabel am Tellerrand liegen zu lassen und erst dann weiter zu essen, wenn ich gekaut habe.

Ich habe langsamer und mit allen Sinnen gegessen. Mich hat nichts abgelenkt hat. So habe ich mehr geschmeckt. Ich war ganz bewusst bei meiner Nahrungsaufnahme.
Natürlich habe ich trotzdem mit meinem Freund beim Essen gesprochen 🙂

Kommentare

Viki schrieb am 26.10.2011 um 12:21

GravatarToller Post! Das ist wirklich sehr wichtig, wie man isst. Ich erwische mich auch immer wieder dabei zwischen Tür und Angel zu essen. Man vergisst dann schnell, dass man schon etwas gegessen hat und isst nachher umso mehr. Dabei ist es doch so schön, das Essen bewusst zu genießen! Liebe Grüße

Welt-Nudel-Tag

Heute ist Welt-Nudel-Tag!

Es gibt so viele Nudelsorten, die man mit verschiedenen Soßen genießen kann.

Zu Hause haben wir Spaghetti und Fussili vorrätig. Wenn ich zu meinem liebsten italienischen Restaurant gehe, bestelle ich Casarecci.

Schon eine einfache Tomatensoße zu den Nudeln macht mich glücklich. Am liebesten ist mir hier eine selbstgekochte Soße aus frischen Tomaten. Wenn es Rucola gibt, ist dieser zusammen mit Parmesan die Krönung auf meiner Tomatensoße.

Natürlich mag ich auch Bolognesesoße, aber auch Fisch passt gut zu Nudeln: Thunfisch- Saure Sahne- oder Spinat-Lachs-Soße.

Mittlerweile esse ich fast nur noch Dinkelnudeln. Im Laufe meines Abnehmvorhabens habe ich auch die Nudelportion verkleinert. Früher löffelte ich mir Nudeln auf den Teller bis dieser voll war. Nun kommen 90g gekochte Nudeln auf meinen Teller. Dazu gibt es einen großen Salat.

Passend zum Welt-Nudel-Tag gibt es heute bei uns Lasagne. Selbstverständlich gibt es einen großen Salat dazu.

Kommentare

Viki schrieb am 25.10.2011 um 05:32

GravatarWeltnudeltag? Total cool…und das an meinem Geburtstag! Genial:-) Ich liebe auch Dinkel-Vollkornnudel, am liebsten mit Pesto! Ganz liebe Grüße


Steffi schrieb am 25.10.2011 um 07:14

Gravatar@ Viki: Ich habe den Post heute morgen geschrieben. Leider hat Blogger den Eintrag aber auf den 24.10. datiert. So fällt der Welt-Nudel-Tag leider nicht auf deinen Geburtstag.


Hunter schrieb am 25.10.2011 um 12:31

GravatarMusste jetzt erstmal Casarecci googlen, die kannte ich noch gar nicht. Nudeln sind toll, für Tortellini könnte ich töten. Dabei fällt mir ein, ich habe schon lange keine Lasagne mehr gemacht.

Der Herbst ist da!

Wenn ich gefragt werde, welche Jahreszeit ich besonders gerne mag, kann ich mich nicht festlegen.Meiner Meinung nach, hat jede Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz.Zur Zeit zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Das mometane Herbstwetter ist großartig: Es ist schon richtig kalt und gleichzeitig strahlt die Sonne vom Himmel. Herrlich für einen Spaziergang. Natürlich ziehe ich mich warm an und nach dem Spaziergang trinke ich gern eine warme Tasse Tee.
Schön finde ich es durch das bunte, raschelnde Laub zu gehen. Die ein oder andere Kastanie vom Wegesrand aufzusammeln….

Und wenn das Herbstwetter dann nicht mehr zum Spazieren einlädt, gehe ich aufs Trampolin oder zu Zumba. Man sagt zwar, dass es kein unpassendes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung gibt….Aber ich mag es nicht, mich bei Regen draußen zu bewegen.

Im Moment verwende ich beim Kochen gerne Kohlsorten (Spitzkohl, Rosenkohl, Rotkohl,…) und erfreue mich auch an Eintöpfen. Dabei bereite ich den Kohl nicht nur klassisch zu, sondern auch als Salat zu.An Obst esse ich gerade besonders gerne Äpfel, Feigen und Weintrauben.

Kommentare

Viki schrieb am 24.10.2011 um 13:36

GravatarHey, du hast recht: jede Jahreszeit hat seinen Reiz, aber wenn die Sonne im Herbst scheint und die Bäume sich so wunderschön färben, hat das schon seinen besonderen Reiz! Kohl mag ich auch ganz gerne, vorallem aber auch Krautsalat…yummy:-) Ganz liebe Grüße

Was man sich von den schlanken Menschen abgucken kann

Was machen unsere schlanken Mitmenschen anders? Ich spreche hier nicht von den Menschen, die genau aufpassen, was sie essen und täglich ihre Nahrungsbilanz überwachen. Dies soll nicht abwertend klingen. Ich habe großen Respekt vor dieser Disziplin.

Ich meine die Mitmenschen, die  scheinbar niemals zu legen: Die von Natur aus Schlanken. In meiner näheren Umgebung gibt oder gab es Mehrere und  ihre Ess- und Lebensgewohnheiten unterscheiden sich von meinen.  Nun trifft das, was ich im folgenden beschreibe, nicht auf alle diese schlanken Menschen zu.

Der Stoffwechsel

Es gibt unterschiedliche Körpertypen. Je nach Körpertyp verbrennt man anders. Im Volksmund spricht man auch von guten und schlechte Futterverwertern. Zu Unizeiten diskutierten eine schlanke Freundin und ich , wer den besseren Stoffwechsel hätte. Ich hielt ihren Stoffwechsel für besser, da sie kein Fett ansetzte. Sie hingegen bezeichnete, meinen Stoffwechsel als den besseren, da mein Körper anscheinend mehr mit der Nahrung anfangen könne. Alles ist Auslegungssache!

Essen, wenn man Hunger hat und (ohne schlechtes Gewissen) genießen

Wenn ich meine schlanken Mitmenschen  beobachte fällt mir auf, dass sie alle gerne essen. Sie essen worauf sie Hunger haben und genießen es.  Sie denken dabei nicht an Kalorien oder das Einhalten von Essenspausen, sondern hören auf ihren Körper.

Aussagen/Gedanke wie :“Jetzt habe ich schon ein Stück Kuchen gegessen. Ob ich nun auch noch die Schokolade und das Eis esse, ist nun völlig egal!“ scheinen meinen schlanken Mitmenschen fremd zu sein. Auch die Einteilung in gute und schlechte Lebensmittel fällt weg.

Was ich mir wirklich gerne abgucken würde, wäre ein zwangloser Umgang mit Essen. Seit ich 13 bin beschäftige ich mich mit dem Thema Gewicht und Umfang verlieren. In diesen Jahren habe ich viel Geld für Ratgeber ausgegeben. Jeder Ratgeber hält ander Ratschläge bereit. Manche widersprechen sich, andere ähneln sich. In den letzten Jahren gelingt es mir immer besser auf meinen Körper zu hören anstatt auf Regeln und vermeintliche Grundsätze. Aber ich merke doch, dass ich anders mit Essen umgehe als mein schlanker Freund. Wenn er Hunger auf Kuchen hat, isst er auch manchmal 3 Stücke ohne Gewissensbisse. Die nächsten Wochen verschwendet er dann keinen einzigen Gedanken mehr daran.

Täglicher Sport

Für viele schlanke Menschen ist täglicher Sport oder Bewegung normal. Sport gehört zu ihrem Leben dazu. Sie fahren Rad, gehen spazieren, joggen, schwimmen oder gehen ins Fitnessstudio, weil sie sich damit wohlfühlen. Auch hier ist die Einstellung grundlegend: Es ist ein Unterschied, ob ich Sport/Bewegung als Gewinn betrachte und ich mir die Zeit gerne dafür nehmen oder ob ich es als unausweichliches Übel einer Diät sehe.

Tägliche Bewegung gehört jetzt zu meinem Leben! Das war aber nicht immer so. Mit Sport begonnen, habe ich einzig und allein, um abzunehmen. Allerdings verband ich mit Sport eher Negatives und habe mir nicht viel zu getraut. Nun fühle ich  mich mit Sport sehr wohl. Es entstresst mich ungemein und mein Körper verändert sich. Es gibt immer wieder Phasen in meinem Leben, in denen ich mir die Zeit dazu nicht gönnen möchte. Denn es gibt so viel zu erledigen und das Hobby kann doch nicht Vorrang haben. Wenn ich mir auch diesen Lebensphasen, die Zeit für Bewegung nehme, merke ich wie gut mir das tut und wie anschließend die zu erledigenden Arbeiten viel schneller und besser gehen, weil ich entspannter bin. Gerade bei Pilates muss ich mich so auf die Übung und Atmung konzentrieren, dass die „Alltagsproblemchen“ keinen Platz in meinem Kopf finden. Das Gedankenkarusell ist also gestoppt.

Umgang mit Stress

Meinen schlanken Mitmenschen vergeht bei Stress und Trauer der Appetit und das Essen fällt ihnen schwer.

Das Hungergefühl bei Stress ist bei mir ein ganz anderes. Ich habe für mich aber ein paar Strategien entwickelt, wie ich nun ganz gut ohne schlechtes Gewissen damit umgehen kann. Dazu folgt bald ein eigener Post.

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Theresa schrieb am 14.06.2012 um 10:10

GravatarHallo,

einen schönen Schreibstil hast du. Gefällt mir super!

Gerade der Absatz über „Essen, nur wenn man Hunger hat“ finde ich richtig gut und spiegelt mich auch ziemlich wieder. Ich beschäftige mich teilweise zu oft mit dem Thema essen, so dass man sich ja fast gar nicht mehr traut, irgendwo reinzubeißen ohne Gewissensbisse zu bekommen.

Liebe Grüße
Theresa

Gesund leben in der Erkältungszeit

Seit Montagbend habe ich Halskratzen. Gestern habe ich gemerkt, dass das lange Sprechen anstrengend und die Nase zu ist. Außerdem fühle ich mich etwas schlapp.Daher mache ich die nächsten Tage wohl kein Ausdauersport mehr. Wenn Sport, dann wird es wohl nur ein bisschen Pilates zur Entspannung sein.
Pilates mache ich nämlich nicht nur zur Kräftigung, sondern eben auch zur Entspannung.Ich denke, dass Entspannung gerade bei einer Erkältung wichtig ist. Auch, wenn es nur eine Erkältung ist…. Mich schlaucht das immer ganz schön! Dann verbringe ich meine Spätnachmittage und Abende auf dem Sofa mit TV oder Buch und einer großen Tasse Tee. Heute Nachmittag hat mir eine heiße Milch mit Honig sehr gut getan.Neben ausreichend Ruhezeit halte ich auch während einer Erkältung ausgewogene Ernährung für wichtig: Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte,…

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Viki schrieb am 05.10.2011 um 13:45

GravatarGenauso ist es richtig! Gesunde Ernährung und viel Ruhe! Gute Besserung!


Marc schrieb am 06.10.2011 um 05:02

GravatarMal schauen, ob ich heute Erkältungstee kochen muss 😉

Erntedankfest

Heute ist Erntedankfest.

Traditionell wird an diesem Tag Gott für die Ernte gedankt. In meiner Kindheit hat sich an diesem Tag die ganze Familie getroffen. Es wurde gegessen – eine Gemüsesuppe war immer dabei- und gespielt.

Besonders gut ist mir aber der Bollerwagen in Erinnerung geblieben, den die Erwachsenen liebevoll mit Obst und Gemüse gefüllt und geschmückt haben. Daher ist für mich der Tag des Erntedankfestes auch der Tag des Obst und Gemüse.Gemüse und Obst sind toll!

Ich sehe mir Obst und Gemüse ebenso gerne an wie ich es esse. Ich mag die Farbenpracht und finde die verschiedensten Formen faszinierend. Außerdem haben Obst und Gemüse wertvolle Inhaltsstoffe, die mir gut tun. Je nach Zubereitung entdecke ich Obst und Gemüse immer wieder neu. Wie vielseitig allein ein Apfel ist: Bratapfel, Apfelsaft, Apfelkompott, Apfelkuchen, Apfelpfannkuchen, Cidre,..

Neuer Monat, neues Glück!

Wer „So lief es diese Woche„(gelöscht) regelmäßig liest, weiß, dass ich im Moment nicht zufrieden mit meinem Essverhalten bin. Ich ärgere mich sehr!Ich bin so auf meine Arbeit konzentriert, dass alles andere nebensächlich wird. Selbst beim Einkaufen bin ich gedanklich noch bei der Arbeit und vergesse die Hälfte. So habe ich letzte Woche kaum Obst und Gemüse im Haus gehabt. Morgens wusste ich auch noch, dass ich Obst und Gemüse kaufen wollte, aber nachmittags dachte ich nicht mehr daran.Das Ergebnis war eine sehr langweilige Lunchbox, die nur aus 2 belegten Broten bestand. Das war zu wenig. Es fehlte etwas. So griff ich hemmungslos zu Keksen und Schokolade, die meine Kolleginnen hingestellt hatten.Was ich da gegessen hatte, wollte ich nicht aufschreiben und zählen. Und zu Hause habe ich mir dann fast täglich einen Nachtisch gegönnt.Schön blöd!!!

Ich habe mich schlecht gefühlt und musste sehr früh schlafen gehen, da ich sehr früh hundemüde wurde. Das lag bestimmt nicht nur am falschen Essen, aber es hat sicherlich auch dazu beigetragen.

Ich muss mein Essen wieder besser organisieren. Dann kommt der Heißhunger nicht auf und ich greife nicht nach dem Essen, das man mir gerade zufällig anbietet.

Neuer Monat, neues Glück!

Kommentare

Mimi schrieb am 01.10.2011 um 06:29

GravatarHi Steffie, mach mal ein Foto von deinem Gemüse??!! :)) Super, dass du mich an das Erntedankfest erinnert hast…das hätte ich sonst vergessen. Ich glaube da mache ich ne riesen Portien Kürbis! Mir ging es übrigens ganz genau wie dir die letzten Wochen. Habe nicht das richtige mitgenommen…und dann greift man zu irgend einem Mist :((( Ich denke das Selbe: neuer Monat, neues Glück und mein essen besser organisieren… Liebe Grüße, Mimi


Viki schrieb am 01.10.2011 um 10:58

GravatarGenau neuer Monat, neues Glück! Es kann ja nicht immer gur laufen und ich finde es super, wie ehrlich du darüber schreibst! Wünsche dir ganz viel Erfolg dabei! Liebe Grüße