Der Ernährungcheck: Was ist wirklich gesund?

Gestern Abend habe ich den Ernährungscheck mit Tim Mälzer mit dem Thema: Was ist wirklich gesund? gesehen.  Ich fand es interessant und verwirrend zugleich. Wer die Sendung verpasst hat und gerne sehen möchte, klickt hier.

Zusammen mit Prof. Nawroth von der Uniklinik Heidelberg hat Tim Mälzer einen Versuch durchgeführt, an dem 45 Männer über 4 Wochen teilgenommen haben. Zunächst haben alle Männer das gleiche Essen bekommen, um den Stoffwechsel anzugleichen.  In den folgenden 2 Wochen aßen 1/3 bürgerlich,  1/3 mediterrean und 1/3 Fast Food, wobei alle die gleiche Kalorienmenge zu sich genommen haben. Es gab 3 Mahlzeiten. Dabei hatte die Fast Food- Gruppe weniger auf dem Teller als die Gruppe, die sich mediterran ernährte. Nach 2 Wochen konnte man bei keiner Gruppe gravierende Gewichtsveränderungen nachweisen und die Blutwerte der Gruppen waren nahezu identisch und in Ordnung.

Fazit der Studie:

  • Gesunde Menschen können sich nicht durch Ernährung gesünder essen.
  • Es gibt keine ungesunden Lebensmittel.
  • Beim Abnehmen kommt es auf die Kalorienmenge und nicht auf bestimmte Lebensmittel an.

Und jetzt?

Mir fiel auf, dass die Fastfood-Gruppe über Müdigkeit und gedrückte Stimmung berichtete. Die Gruppe, die mediterrean aß, wirkte fröhlich, entspannt und satt.

Ich habe gemerkt, dass ich mich besser , entspannter und vitaler fühle, wenn ich mich mit Vollkornprodukten, viel Obst und Gemüse und ausreichend Eiweiß ernähre. Ich vermeide Fertigprodukte und versuche vieles selbst herzustellen. Seit einer Woche esse ich alle 3 Stunden eine kleine Mahlzeit, so dass ich auf 5-6 Mahlzeiten am Tag komme und fühle mich damit viel besser als mit 3 Mahlzeiten. Heißhunger verspüre ich in keiner Weise wie sonst in Stressmomenten. In ein paar Monaten werde ich einen Rückblick darüber halten und genaueres berichten.

Das ist mein persönliches Empfinden und nicht messbar. Vielleicht glaube ich ja auch nur dran?  Solange ich mich damit gut fühle, werde ich es beibehalten. Mein Bauchgefühl zählt.

Do it yourself!

Beim Essen handele ich nach dem do- it -yourself- Prinzip: Ich versuche Fertigprodukte zu vermeiden und möglichst viel selbst herzustellen. Warum? Ich weiß, was drin ist. Damit umgehe ich Geschmacksverstärker, versteckten Zucker oder künstliche Süßstoffe.

Getränke

Saftschorlen, Eiskaffee und Eistee enthalten viel zu viel Zucker. Mit Direktsaft und Wasser mixe ich mir meine Saftschorle selber im Verhältnis 1:3. Im Sommer trinke ich gerne Eistee oder Eiskaffee. Dafür koche ich Tee oder Kaffee, wenn  es abgekühlt ist, kommt es in den Kühlschrank. In den Kaffee gebe ich noch einen Schuss Milch.

Mittagspause/Lunchbox

Ich kaufe mir sehr selten ein belegtes Brötchen oder einen Salat für mittags. Für den Vormittagssnack habe ich Gemüsestreifen oder 1 Apfel sowie Nüsse oder Buttermilch dabei. Mittags esse ich eine Scheibe Brot belegt mit Käse dabei, einen Salat oder körniger Frischkäse gemixt mit (Ofen-)Gemüse. 

Soßen

Eine Salatsoße herstellen ist so einfach, aber ich konnte es nicht. Jetzt schmeckt mir eine fertige Salatsoße aus der Tüte gar nicht mehr. Für die Salatsoße benutze ich Kräuter, Öl, Essig, Salz und Pfeffer. Verschiedene Öle und Essigsorten bringen Abwechslung.

Tomatensoße kann man schnell und einfach aus Zwiebeln, frischen Tomaten, Gewürzen und Kräutern herstellen. Püriertes Gemüse gibt eine herrliche Soße, die auch zu Fleisch gut schmeckt. Zum Soße andicken benutze ich auch kein Fertigprodukt mehr, sondern Wasser und Dinkelmehl.

Joghurt, Quark, Pudding

Frische oder TK-Früchte mische ich mit  Joghurt oder Quark und einem Schuss Agavendicksaft.

Aus Dinkelgrieß, Milch und Agavendicksaft koche ich mir Grießpudding.

Süßes

Müsliriegel esse ich sehr gerne, doch leider enthalten sie zu viel Zucker. Gestern habe ich zum ersten Mal Müsliriegel selbst hergestellt. Sie sind toll geworden.

Im Sommer mische ich Quark, Joghurt, Früchte und Agavendicksaft und habe mit mein gesundes Eis. Wenn es schnell gesehen nehme ich angetaute TK-Himbeeren und mixe sie mit Joghurt.

Muffins finde ich ganz großartig und backe sie regelmäßig

 

Heute werde ich selbst  Pitafladen  herstellen und sie mit Gemüse und Fleisch belegen.

Als nächstes werde ich  mich an Marmelade aus Trockenfrüchten wagen.

Kommentare

gutu schrieb am 29.02.2012 um 16:20

Gravatarhey steffi,

ich bin von deinem beitrag total begeistert! mir geht es sehr ähnlich – ich habe nach und nach immer mehr sachen selbst hergestellt und nun schmecken mir die meisten fertigprodukte nicht mehr. letztendlich gehen die meisten gerichte auch schnell zu kochen. nur eis und müsliriegel habe ich bisher nicht selbst gemacht. aber die kommen auch noch dran =)
liebe grüße


gutu schrieb am 29.02.2012 um 16:22

Gravatarachja, ganz vergessen: ich bin zwar kein echter vegetarier, aber durch die neuesten berichte über antibiotikum im fleisch und multiresistenten keimen, gehe ich zunehmend von fleisch zu tofu über. ich hätte nie gedacht, dass es so gut schmeckt! kann ich nur empfehlen. ich lege tofu auch selbst ein und brate es dann – köstlich!


Teti schrieb am 16.03.2012 um 20:56

GravatarSuper Post 🙂

Eistee mache ich im Sommer auch immer gerne. Schön Tee kochen, dazu dann frisch gepressten Orangensaft und Zitronensaft und ein paar Eiswürfel. Jedes mal wieder superlecker !

Weniger ist mehr: Fasten als Genuss?

Fasten kann man auf verschiedene Arten: Saftfasten, Suppenfasten, Obstfasten, Eiweißfasten, Gemüsefasten,…. Viele Menschen erleben das Fasten als Genuss und Bereicherung. Für mich waren meine Fastenversuche stets frustierend und eher eine Qual statt Genuss. Beim ersten Fasten suchte ich mir auch einen unmöglichen Zeitpunkt aus. Mitten in den Abivorklausuren fastete ich.

Doch abgesehen vom ungünstigen Zeitpunkt  hatte ich beim Fasten stets Appetit auf Lebensmittel, die mir sonst egal waren, meine Gedanken kreisten um Lebensmittel und mir fehlte das Kauen. Zudem stimmte meine Einstellung nicht. Ich fastete einzig und allein, um Gewicht zu verlieren. Ich denke, dass die richtige Grundeinstellung enorm wichtig ist, um das Fasten als etwas Gewinnbringendes, zu empfinden.

Am Mittwoch beginnt wieder die christlich-geprägte Fastenzeit. Manche nennen es auch 40 Tage ohne… Von Aschermittwoch bis Ostern wird auf etwas bewusst verzichtet: Schokolade, Zucker, Alkohol,Internet, TV, Konsum,… Trotz Glaube habe ich noch nie bei den 40 Tage ohne … mitgemacht. Warum? Als Jugendliche, junge Erwachsene kam es für mich nicht in Frage. Ich hätte mir auch gar nicht vorstellen können 40 Tage ohne Schokolade auszukommen. Und heute? Zucker vermeide ich, Alkohol trinke ich höchst selten, auf Internet möchte ich nicht verzichten. Das hieße ein Verzicht auf Information, motivierende Blogs, Sport,… Verzicht auf TV? Ich schaue wenig TV. Regelmäßig schaue ich Frühstücksfernsehen und Tatort. Also auch nichts.

Wie wäre es mit 40 Tage mit…? Zum Beispiel 40 Tage mit mehr Sport ? Oder 40 Tage mit mehr Achtsamkeit für sich selbst? Hier könnte man sich Zeit nehmen, um mehr auf seine Körpersignale zu hören und sich zu fragen, was tut mir gut und was nicht? Und nach Ostern sollte damit nicht Schluss ein, sondern die Fastenzeit könnte ein Startsschuss sein.

Habt ihr Erfahrungen mit Fasten gemacht?

Kommentare

gutu schrieb am 29.02.2012 um 16:27

Gravatarich habe es mal geschafft über den gesamten fastenzeitraum nichts süßes zu essen. interessant war die umstellung der geschmacksnerven – denn als ich anschließend wieder schokolade aß (obwohl ich auch sagen muss, dass der appetit auf süßes durch den langen verzicht praktisch verschwunden war – aber eben nicht ganz 😉 ) waren meine geschmacksverven fast überfordert damit. es hat viel intensiver geschmeckt, also vorher… insgesamt, sollte man einfach gucken, welcher verzicht für einen das sinnvollste ist und dann versuchen es durchzuziehen…

Leckere und leichte Muffins

Ich habe eine tolle, neue Muffinentdeckung gemacht! Sie passt super, wenn man abnehmen möchte und/oder nach einer leckeren, süßen und auch gesunden Kleinigkeit sucht.

Hier ist das Rezept.

Eigentlich ist es ein Diabetikerrezept. Als ich das Rezept las, war ich schon skeptisch, ob es schmecken würde. Die Muffins schmecken sehr saftg und gar nicht nach Möhre, sondern leicht nussig mit einer Spur von Zimt und einem Hauch von Nelke. Sie passen gut als leichte Alternative zum Kaffeetrinken, aber man kann sie auch als Frühstück oder Snack genießen.

Ich werde jetzt in die Küche verschwinden und diese Muffins backen. Nach dem sie abgekühlt sind, werde ich einige Muffins einfrieren. Dann habe ich einen Vorrat!

Statt Zucker verwende ich Agavendicksaft. Weil ich nicht mehr genügend gemahlene Haselnüsse da habe, habe ich Walnusshälften gehackt.

 

Sport-ganz flexibel im Online-Fitnesstudio

Entweder hatte ich Zeit und es fand kein Kurs statt oder der Kurs fand statt, aber es passte mir nicht wirklich. Ein Dilemma!

Zufällig bin ich dann über einen Artikel in einer Zeitschrift gestolpert, dass es ein Online-Fitnessstudio gibt. Als ich danach gegoogelt habe, habe ich festgestellt, dass es nicht nur ein online-Fitnessstudio gibt, sonder mehrere.

Ich habe mich durch Kursprogramme und Preisliste geklickt. Letztlich habe ich mich dann für das Online-Fitnessstudio entschieden, dass mich vom Kurprogramm, von den Trainern (sympathisch und natürlich) und dem Preis-Leistungsverhältnis am meisten angesprochen hat. Das Kursprogramm ist breit gefächert: Pilates, Yoga, Tae Boe, Dance Aerobic, Pump, Stretching, Spinning, Jump, Trampolin… Schade, dass ich kein Spinnigbike habe… Zu jeder Kursart gibt es zahlreiche Videos. Bisher habe ich noch kein Video doppelt gesehen.

Wenn ich Lust auf Sport habe, schalte ich den Laptop an, verbinde ihn mit dem Fernseher und schon gehts los! Somit gibt es auch keine Ausreden mehr, dass man keine Zeit hat. Und wenn ich keine ganze Stunde Sport machen möchte, kann ich mich für ein 15, 20 oder 30 langes Video meines Lieblinskurses entscheiden. Auch hier ist die Auswahl sehr groß.

Kalt, kälter, am kältesten….

Gerade habe ich mit meiner Oma telefoniert, die sich nicht erinnern kann, jemals eine solche Kälte erlebt zu haben.

Und dann ist auch noch die Heizung ausgefallen. Zum Glück nicht zu Hause, sondern bei der Arbeit!

Jammern hilft nichts! Was kann man tun, um sich trotz der Kälte wohl zu fühlen?

An der Zwiebel orientieren

Ich ziehe viele Schichten an und packe mich gut ein, wenn ich raus gehe. Den Reißverschluss ziehe ich bis oben hoch, die Kapuze ziehe ich mir die tief in die Stirn und meine Hände sind mit Handschuhen geschützt. Zur Zeit ist es wirklich ärgerlich, wenn man seine Handschuhe verliert. Ich spreche leider aus Erfahrung!

Gut eincremen!

Meine Haut leidet definitiv. Neben der üblichen Körper- und Gesichtspflege bekommen auch meine Lippen eine dicke Schicht Lippenpflege und meine Hände -trotz Handschuhe- Creme verpasst.

Sonne einfangen!

Es ist bitterkalt, aber es ist wunderschön: blauer Himmel, die Sonne strahlt! Trotz der Temperaturen veruche ich die Sonnenstrahlen zu genießen! Wenn sich die Möglichkeit bietet, ziehe ich mich warm an und gehe spazieren!

Wärmende Sachen genießen

Warmen Tee trinken, schon ein wärmendes Frühstück essen (Tipp: Haferflockensuppe), Suppen und Eintöpfe sind jetzt besonders klasse!

Wellnessprogramm

Eine warme Dusche oder ein Bad wärmen wunderbar! Ein Besuch in der Sauna oder in der Salzkammer sind jetzt fantastisch! Vielleicht hilft ja auch eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen und ein Buch?

Bewegung

Man muss ja nicht draußen sporteln. Trampolin und Pilates sind weiterhin meine Favoriten!

In der Salzkammer

Heute Nachmittag bin ich in für kurze Zeit in Salz eingetaucht. Ich war in einer Salzkammer-auch Salzgrotte genannt. Die Wände und der Boden sind mit Salz bedeckt. Durch verdampfende Sole entshet eine salzhaltige Luft wie am Meer. Die Raumtemperatur beträgt circa 20 Grad.

So habe ich in ganzer normaler Kleidung- nur über den Schuhe musste ich etwas ziehen- in einem Liegestuhl mit Wolldecke gelegen, der Entspannungsmusik gelauscht und „Meeresluft“ eingeatmet. Generell soll ein Besuch in einer Salzkammer das Wohlbefinden steigern, gut für die Atemwege und die Haut sein.

Es war sehr entspannend und hat gut getan. Alle Erkältungsanzeichen, die mich zur Zeit so plagen (Schnupfen, Nase zu, Husten) waren in der Salzkammer verschwunden.

Das wird nicht mein letzter Besuch in der Salzkammer gewesen sein. Gerne möchte ich auch die Salzkabine ausprobieren. Dort ist es wärmer als in der Salzkammer. So kann der Körper die Mineralien noch leichter aufnehmen. Hier darf man auch in Badekleidung rein. Ich stelle es mir als leichte Salzsauna vor.

Kommentare

gutu schrieb am 29.02.2012 um 16:36

Gravatardas klingt in der tat entspannend =)