Fazit zum Vorhaben Zuckerfrei

Im April berichtete ich, dass sich wieder mehr Zucker in mein Leben geschlichen hatte und dass ich zuckerfrei essen möchte. Es war aber nicht nur mehr Zucker, den ich gegessen habe, sondern ich habe zu viel zwischendurch gegessen.

Ich habe jedoch gemerkt, dass so ein rigoroses Verbot nicht für mich ist und ich mir ein Stück Bitterschokolade nach dem Mittagessen gönne sollte. Sonst schlägt das Verbot ins Gegenteil um und ich denke nur noch an Süßigkeiten.

Nach einer Bestandsaufnahme, was in der Ernährung gerade nicht so gut läuft, bin ich kleine Schritte gegangen, habe Alternativen gesucht beziehungsweise neue Rituale etabliert.

  • So habe ich zum Beispiel nach dem abendlichen Stillen regelmäßig Schokolade gegessen. Zunächst habe ich mir die Regel auferlegt: „Nach dem Abendessen wird nichts mehr gegessen!“ Logisch, da ich ja satt vom Abendessen war, dennoch blieb der Appetit auf Süßes. Stattdessen habe ich nun ritualisiert, dass ich mir sofort die Zähne putze, wenn die Kinder schlafen.
  • Kaffee mit Milch trinke ich nicht mehr zwischendurch, sondern zum Frühstück und zum Mittagessen. Die ersten Tage war es hart, den Kaffee zwischendurch weg zu lassen. Stattdessen habe ich Wasser getrunken und mir einen grünen Tee gekocht. Gerade grüner Tee mit Zimt hat mir geholfen, dass Verlangen nach Kaffee mit Milch zu überwinden. Kaffee ohne Milch mag ich nämlich nicht. Auch die Vorfreude auf den nächsten Kaffee haben mich motiviert.
  • Zunächst war für mich klar ich möchte zwischen Frühstück und Mittagessen und zwischen Mittagessen und Abendessen nichts mehr essen, um den Blutzucker nicht Achterbahn fahren zu lassen. An einigen Tagen klappt das gut, an anderen Tagen brauche ich einen Snack. Generell habe ich gemerkt, dass es mir gut bekommt, wenn ich Essenspausen einlege und ich mich damit wohler fühle. Möchte ich also etwas essen, spüre ich nach, ob es wirklicher Hunger ist oder bloß Appetit. In der Regel hilft es mir, mich daran zu erinnern, wie gut mir die Essenspausen bekommen und ich mir Gutes tue. Falls das nicht der Fall ist oder ich richtigen Hunger verspüre, esse ich ein paar Mandeln (10-20) oder Gemüse.

Dies hat mir geholfen, dass ich nun wieder weiter abnehme. Wichtig für mich ist dabei, dass ich mit meinem Körper arbeite und nicht gegen ihn. Zudem möchte ich langfristig neue Gewohnheiten etablieren statt nur kurzfristig abzunehmen.

 

 

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